Das sollte man Wissen

 

Für Kurzstrecken, geringe Ansprüche und seltene Nutzung mag evtl. ein billiges „Baumarkt“ oder „Discounter“ Klapprad reichen. Hier müssen Abstriche gemacht und Kompromisse eingegangen werden. Oft ist hier jedoch ein gebrauchtes „hochwertiges“ Faltrad zum gleichen Preis die deutlich bessere Wahl.

 

Für zwar Preis- und Leistungsbewusste Nutzer sowie für längere Strecken, häufigere Benutzung und vollwertigeres Fahrverhalten sind Falträder im Fachhandel mit großer Faltrad-Auswahl zwischen ca. 400 und 1200 Euro eine gute Wahl. Wichtig ist hier aber die vergleichende Probefahrt und kompetente Beratung, denn die Unterschiede sind groß und nur das richtige Faltrad ist das echte Schnäppchen.

 

Für alle, die das Faltrad als vollwertiges Fahrrad bzw. sogar als Fahrradersatz sehen und hohe Ansprüche an Qualität, Individualität und perfektem Fahrverhalten haben kommen die Falträder im spezialisierten Fachhandel zwischen ca. 1000 und 3000 Euro in die engere Wahl. Hier wird auch höchsten Ansprüchen gedient, eine gute Ersatzteilversorgung gewährleistet und es muss auf nichts verzichtet werden.



Cargo Faltrad NODE 24"
Cargo Faltrad NODE 24"

Und, haben Sie Ihr TERN bereits gefunden?

„Gut gefaltet – Falträder erobern die Städte. Gut für Segler, denn die kleinen Velos werden immer besser. Doch einige Hersteller haben den Anschluss verpasst“ – Mit diesem Neugierde-weckenden Aufmacher lädt das SEGELN Magazin in Ausgabe 10/2015 zum großen Faltrad-Vergleichstest und stellt dabei besonders die Unterschiede von besonders preisgünstigen Modellen bis 299 Euro mit denen etablierter Hersteller (TERN, Brompton, Bernds und Dahon) gegenüber.
 
Mit von der Partie war Faltradhersteller TERN, der mit seinem „Link D8“ in der vollausgestatteten Version antrat und mit 4 von 5 Sternen abschnitt. Die Fahreigenschaften wurden von den Testern als „Gut“ und „Tourentauglich“ beschrieben, der Faltmechanismus sei „simpel und intuitiv“, das Bremsverhalten „griffig“.

Das Fazit: „Im Test offenbarten sich große Unterschiede zwischen den günstigen Rädern der Wassersportausrüster und den großen Faltrad-Marken. Für den Weg zum Bäcker oder eine Runde durch den Ort eignen sich die Eigenmarken allemal, doch kleine bis große Radtouren werden schnell ermüdend. Zudem patzten sie in der eigentlichen Paradedisziplin: dem Falten selbst. Zwar lassen sich die Räder schnell zusammenklappen, doch das fertige Paket droht wieder auseinanderzufallen. Für das Stauen in der Backskiste ist es nicht ideal, wenn sich das Rad während des Rauswuchtens entfaltet. Ein anderes Bild ergibt sich bei den Rädern über 300 Euro. Einmal zusammengefaltet wackelt an den Rädern nichts mehr, und sie lassen sich gut tragen. Nur das Bernds fällt etwas aus der Reihe, da sich der Rahmen nicht falten lässt und Lenker und Sattel gezogen werden. Auch längere Touren lassen sich auf den Velos unternehmen, ohne schweißgebadet und mit den Knieschmerzen an den Zielort zu gelangen.